Hintergründe

Letztendlich liegen meine Anfänge in diesem Bereich schon gut 12 Jahre zurück. Mit meinem damaligen Partner ging es darum etwas neues ausprobieren, den Horizont zu erweitern. Wir haben ganz „klein“ mit Rollenspielen und leichtem Fesseln sowie einem gewissen Machtgefälle angefangen.
Ich hatte das große Glück in meinem Studium eine WG-Partnerin zu haben, die sehr aktiv in der BDSM Szene war. Damals habe ich angefangen mich in die Thematik mehr einzulesen, mir ihre Erfahrungen schildern und die ersten Knoten zeigen zu lassen. Mit der Zeit bin ich dann das erste Mal im Joy und in der Sklavenzentrale gelandet. Ich habe dann 2 Jahre lang verschiedene Erfahrungen gemacht.

Vor allem zwei Spielbeziehungen sind mir hierbei sehr in Erinnerungen geblieben, ein Mann der mich lehrte, was es heißt unterwürfig zu sein und trotzdem nicht den eigenen Respekt zu verlieren. Und einer, der mich in die Welt des Bondage einführte. Leider beides nicht so ausgiebig, wie es mir gewünscht hätte, aber es hoffe noch nachholen zu können.
Ich war dann im Anschluss eine ganze Zeit in einer „normalen“ Beziehung, wobei mir dieser Bereich doch immer gefehlt hat und ich nicht wirklich Abschied davon nehmen konnte. 2018 habe ich dann für ein Jahr lang eine offene Beziehung geführt, in der ich hauptsächlich als Sub gelebt habe. In diesem Jahr konnte ich sehr viele neue Erfahrungen machen, einige Spielarten besser kennenlernen und ausbauen, aber auch meine dominante Seite erkunden. Über dieses Prozess findet ihr auch einige Beiträge in meinem Blog.

Seit Anfang 2019 lebe ich nun in einer lesbischen, monogamen Switcher Beziehung, die mich sowohl menschlich als auch sexuell sehr erfüllt. Meine devote Ader ist durchaus immer noch vorhanden und meine Partnerin macht sich als Dom auch ganz wunderbar, allerdings spielen wir hauptsächlich andersrum. Ich habe niemals erwartet, dass mein dominanter Anteil irgendwann so groß sein würde, aber ich liebe es. Noch mehr gehe ich allerdings als Sadistin auf. 🙂